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Die Pfarrei Geistingen-Hennef-Rott feierte am letzten Septembersonntag anlässlich des Patronats St. Michael in Geistingen ihr Pfarrfest. Im Pfarrgarten, rund um das Pfarrheim und auf der teilgesperrten Kurhausstraße wurde nach dem Festgottesdienst munter gespeist, gespielt und gefeiert
Das Homepage-Team sprach mit der Organisatorin Barbara Lütz:
Frage: Barbara, die Pfarrfeste in Geistingen (oder Hennef) waren früher ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Mit dem Zusammenwachsen der Ortsteilgemeinden ist vieles im Fluss. Es gab rege Beratungen: Ob überhaupt? Wann? Wo? Nicht zuletzt dank deines Einsatzes wurde auch 2026 in Geistingen zu St. Michael gefeiert. Wie fällt dein Fazit aus?
Barbara Lütz: Richtig ist, dass Pfarrfeste früher einfacher. waren. Es gab fixe Termine, etablierte Abläufe, feste Gruppen, die Jahr für Jahr bestimmte Aufgaben übernahmen, und sie hatten einen bewährten Standplan.
Das ist heute anders?
Barbara Lütz: Einige Gemeindegruppen sind nicht mehr so schlagkräftig und müssen absagen. Die Bindung zur Stadtteilkirche ist nicht mehr so groß. Das kann einerseits dazu führen, dass auch Helfer aus anderen Quartieren zur Verfügung stehen. Andererseits sind alte Verbindlichkeiten nicht mehr da. In jedem Fall muss im Vorfeld mehr abgesprochen werden. Außerdem wollen neue Organisatoren nicht alles genau so machen wie früher.
Wie sind da die Erfahrungen?
Barbara Lütz: Direkte Anfragen sind deutlich besser als allgemein gehaltene Appelle. Und man sollte flexible Lösungen parat haben. Dieses Jahr mussten zum Beispiel die „Grillbüffel" leider passen, dafür sprangen dann einige Mitglieder der Geistinger Garde ein.
Das heißt, ihr sprecht auch Menschen außerhalb der Kerngemeinde an?
Barbara Lütz: Ja, natürlich. Karnevalsvereine, Feuerwehr, Schützen. Veedels-Conections und Bekanntschaften sind da natürlich Gold wert. Letztlich fanden sich viele freiwillige Helfer, weil es den Geistingern wichtig war, dass das Miteinander - trotz Zusammenlegungen – auch in Geistingen zu pflegen.
Was ist die größte Herausforderung?
Barbara Lütz: Am schwierigsten ist die Mengenkalkulation für die Speisen und Getränke. Schlechtes Wetter halbiert schnell mal die Besucherzahl. Umgekehrt soll aber auch niemand hungrig nach Hause gehen.
Was sind die Erkenntnisse des St.-Michael-Pfarrfestes 2026?
Barbara Lütz: Die Vorbereitung eines Gemeindefestes ist bestes Teambuilding. Die obere Kurhausstraße ist eine super Bobby-Car-Rennstrecke. Es geht auch ohne laute Musik. Sonnenschutz ist selbst Ende September noch nötig. Und wie immer gilt: Zusammen feiern, sich austauschen und Leute kennenlernen ist durch nichts (Digitales) zu ersetzen.
Gibt es einen Erlös?
Barbara Lütz: In der Bonverkaufskasse waren am Abend rund 3.300 Euro. Das deckt aber gerade so die Auslagen. Wenn doch noch etwas übrig bleibt, fließt es in die Finanzierung einiger Pflanzaktionen an unseren Kirchen (Bäume an St. Simon und Judas, Stauden an St. Michael und eine Hecke in Rott).
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr und nach Vereinbarung
Telefonische Erreichbarkeit:
Dienstag - Freitag von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten können Sie uns Ihr Anliegen jederzeit per E-Mail zukommen lassen.