Kapelle

Zur schmerzhaften Mutter Hennef- Söven

Der Vorläufer der Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter“ in Hennef-Söven wurde bereits um 1780 auf Eigeninitiative der Dorfbewohner gebaut. Sie stand wahrscheinlich auf der alten „Burbank“, dem Versammlungsplatz der Honschaftsleute.

Damals gehörte Söven zur Geistinger Obergemeinde, deren Bevölkerung bis nach dem 2. Weltkrieg zu mehr als 90% katholisch war.

Die alte Kapelle brannte jedoch 1895 ab. 

 

Die bald darauf wiedererrichtete, neue Kapelle erhielt denselben Namen und wurde 1933 erstmals

grundlegend renoviert.

1934 erwarb der Sövener „Verein zur Wahrung gemeinnütziger Interessen“ (Vorläufer des heutigen Eigentümers „Bürgerverein Hennef-Söven e.V.“) eine an die Kapelle angrenzende kleine Parzelle zur Verschönerung der Kapellenumgebung.

Die nächsten grundlegenden Sanierungsmaßnahmen an der Kapelle sollen im Jahr 2016 beginnen.

 

Die Rolle der Kapelle im lokalen Brauchtum


Die Sövener Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter“ hat zwar zu keiner Zeit einen offiziellen Kirchenstatus gehabt, „aber stets im religiösen Leben des Dorfes eine bedeutende Rolle gespielt.

Heute finden dort – nach jahrzehntelanger Unterbrechung – wieder die traditionellen Totenwachen vor der Beerdigung Sövener Bürger statt.“ (Quelle: Homepage des Bürgervereins Söven.


Am Montag vor Christi Himmelfahrt findet jährlich eine Bittprozession mit anschließender Hl. Messe in der Kapelle statt.

 
Die alle 3 Jahre in Söven (im Wechsel mit Rott und Dambroich) veranstaltete Fronleichnamsprozession geht ebenfalls von der Kapelle aus: die Anwohner des Prozessionsweges schmücken ihn mit Fahnen und kleinen Altären an den Wegkreuzen; danach wird die Hl. Messe vor der Kapelle gefeiert mit abschließendem kleinen Bürgerfest auf dem Vorplatz.

Zur schmerzhaften Mutter